Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Aus dem Mitteilungsblatt 06.03.-20.03.2026

Gottesdienste, Veranstaltungen, Infos aus dem aktuellen Mitteilungsblatt.

Internationaler Frauentag:

Warum der 8. März ein wichtiger Tag für uns alle ist!

Seit 1911 wird dieser Tag besonders gefeiert. Er erinnert an die bleibende Herausforderung, für Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zu sorgen. Denn noch immer sind Frauen gegenüber Männern benachteiligt: Für die gleiche Arbeit verdienen sie oft weniger Geld; die Chancen auf eine gute berufliche Karriere sind für Frauen schlechter als die ihrer männlichen Kollegen; und noch immer wird unbezahlte Care-Arbeit, also die Pflege von Kindern und Angehörigen und die Hausarbeit mehrheitlich von Frauen übernommen. Sicherlich – die Verhältnisse sind heute nicht mehr so krass wie vor über einhundert Jahren. Aber die Ziele der Frauen, die Anfang des letzten Jahrhunderts für ihre Rechte aufgestanden sind, sind bis heute noch immer nicht vollständig erreicht.

Zu den mutigen Vorkämpferinnen für Frauenrechte gehörte Clara Zetkin. Sie setzte sich unter anderem dafür ein, dass alle Frauen der Welt an einem Tag im Jahr ihr Recht auf Gleichberechtigung einfordern sollten. Das geschah zum ersten Mal 1911. Aber schon 1908 demonstrierten Frauen in New York, die dort in Textilfabriken arbeiteten, am 8. März für das Wahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, bessere Löhne und mehr Arbeitsschutz. 1910 beschlossen 100 delegierte Frauen aus 17  verschiedenen Ländern auf einer internationalen Konferenz die Einführung eines jährlichen internationalen Frauentags. Viele Demonstrantinnen hatten sich damals eine rote Nelke ans Revers gesteckt. Dazu inspirieren lassen hatten sie sich durch politische Widerstandskämpfer während der französischen Revolution: Auf dem Weg zur Hinrichtung mit der Guillotine trugen sie rote Nelken.

Direkt nach dem ersten Weltkrieg erreichte die Frauenbewegung in Deutschland einen wichtigen Meilenstein: Am 12.11.1918 erhielten die Frauen das aktive und passive Wahlrecht. In der Schweiz mussten die Frauen bis 1971 auf dieses Grundrecht warten. Dass es im 1949 in Kraft getretenen deutschen Grundgesetz in Artikel 3, Absatz 2 heißt „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, war dennoch kein Selbstläufer. Der Hartnäckigkeit der „Mütter des Grundgesetzes“ Dr. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel haben wir es zu verdanken, dass diese fünf schlichten, aber inhaltsreichen Worte von Anfang an in unserer Verfassung stehen.

In der DDR war der Frauentag eher eine sozialistische Veranstaltung. Die politischen Forderungen der Frauen standen dabei im Laufe der Jahre weniger im Mittelpunkt. Stattdessen wurde an diesem Tag Wert auf das gemeinsame Feiern und die Danksagungen gelegt. Gedankt wurde während der Feierlichkeiten Frauen, die durch besondere Verdienste hervorstachen. Sie erhielten von ihren männlichen Vorgesetzten unter anderem auch rote Nelken – auf Staats- beziehungsweise Betriebskosten.

In Deutschland zählt der Frauentag nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu den gesetzlichen Feiertagen. Ein religiöser bzw. christlicher Feiertag ist der internationale Frauentag nicht. Ehrlicherweise muss man vielmehr zugeben, dass sich die christlichen Kirchen an vielen Stellen keine großen Verdienste um die Gleichberechtigung von Mann und Frau gemacht haben. Umso mehr sollten wir heute – Seite an Seite mit den Frauen, die am 8. März für ihre Gleichberechtigung kämpfen – dafür eintreten, dass das Geschlecht, die sexuelle Orientierung oder die Gender-Identität eines Menschen nicht darüber entscheiden, welche Chancen dieser Mensch in seinem Leben hat.

(Astrid Jedlitschka; nach Thorsten Graff; Bild: Pinterest)

Gottesdienstordnung

Freitag, 06.03.2026
Hl. Fridolin v. Säckingen, Mönch, Weltgebetstag

18.00 Fastenandacht
Christine Kolb, Brigitte Elbert

19.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag in Maria Geburt
Nach dem Gottesdienst sind Sie eingeladen bei nigerianischen Speisen ins Gespräch zu kommen

Sonntag, 08.03.2026
DRITTER FASTENSONNTAG „OCULI MEI“

10.30 Wort-Gottes-Feier zum Weltfrauentag
und Kinderkirche
Eva Reinwald
Musik: Klanggesang

Freitag, 13.03.2026
Wahltag von Papst Franziskus

18.00 Fastenandacht
Christine Kolb, Brigitte Elbert

Samstag, 14.03.2026
Hl. Mathilde, Gemahlin Heinrichs I.

18.00 Messfeier zum Misereorsonntag
Pfarrer Peter Göttke

Donnerstag, 19.03.2026
Hochfest des Hl. Joseph

14.30 Messfeier zum Seniorennachmittag
Pfr. Gerd Goldhammer
f. Peter Bongers, Eltern und Schwiegereltern
f. Werner Schuck, Kurt Seitz und Olga Völker
f. Elvira Oberle und Erika Schuppert

Freitag, 20.03.2026

18.00 Fastenandacht
Christine Kolb, Brigitte Elbert

*********

Termine:

Mittwoch, 11.03.2026, 09.00 - 10.00 Uhr, Seniorengymnastik im Pfarrsaal

Mittwoch, 11.03.2026, 16.15Uhr, Chorprobe Rainbow-Kids

Donnerstag, 12.03.2026, 12.00Uhr, Schweinheimer Mittagessen im Pfarrsaal

Montag, 16.03.2026, 13.30Uhr, Pfarrsaal, „Frau im Sturm.glaubensstark“ - Frühjahrstreffen der Schönstatt-Frauenbewegung, Referentin: Sr. Renata aus Würzburg

Mittwoch, 18.03.2026, 09.00 - 10.00 Uhr, Seniorengymnastik im Pfarrsaal

Mittwoch, 18.03.2026, 16.15Uhr, Chorprobe Rainbow-Kids

Donnerstag, 19.03.2026, 14.30Uhr, Seniorennachmittag im Pfarrsaal