Am Anfang warder Fehler - und er brachte mehr als einen Stein ins Rollen
Menschen machen Fehler. Manchmal ohne sich dessen bewusst zu sein. Wer trägt dannSchuld? Ein Fehler kann Beziehungen zerstören. Kann ein Fehler wieder gut gemacht werden?
Aber der Reihe nach: Es ereignete sicham Dom zu Köln. Zwei japanische Studentinnen auf Exkursion verewigten sich 2016 an der Aussichtsplattform des Doms mit einem Graffiti und ihren Namen am dämonischen Wasserspeier. Ein Foto davon stellten sie gleich ins Netz. In Japan an ihrer Privatuniversität fiel das auf und brachte einen Stein ins Rollen. Der Rektor mit Delegation reiste nach Köln, um sich auf deutsch zu entschuldigen und 10.000 Euro für einen neuen Wasserspeier zu spenden. Es galt Schaden wieder gutzumachen. Und die Schuld, wurde nicht auf die Studentinnen abgewälzt. Der Rektor erklärte, die Professoren hätten wohl nicht das passende Bewusstsein vermittelt. Der Wasserspeier aus 700 kg Basaltlavaam Dom war nach 2 Jahrenrekonstruiert und es entwickelten sich vielfältige Kontakte zwischen der Kanagawa-Universität in Yokohama und Köln. Die Uni organisierte in Japan eine Deutsche Woche mit Filmen, deutschem Brot und der Maus aus der Sendung des WDR. Vom japanischen Verantwortungsgefühl für den öffentlichen Raum können wir in Deutschland noch lernen. Im Mittelalter gab es die Vorstellung, dass die steinernen Dämonen den Dom vor Dämonen aus der Luft schützen. Nun trägt die Kanagawa-Universität in Yokohama mit bei zum Schutz des Doms zu Köln. Das alles ist weit mehr als Wiedergutmachung. Es ist einerstaunlichesZeichen von Verantwortung, kultureller Verständigung und einer neuen Beziehung.
(Jürgen Schwab)
Gottesdienstordnung
Donnerstag, 16.04.2026
14.30 Messfeier zum Seniorennachmittag
f. Gerd Schwill, Gosbert und Manfred Arnold, Richard und Dora Arnold
f. Anton und Eva Wüst, Peter Bongers und Eltern
f. Irene Zolenski, Eltern, Schwiegereltern und Angehörige
f. Lebende und Verstorbene der Familie Geßner
Sonntag, 19.04.2026
DRITTER SONNTAG der OSTERZEIT
10.30 Wort-Gottes-Feier
Eva Reinwald
Sonntag, 26.04.2026
VIERTER SONNTAG der OSTERZEIT
10.30 Wort-Gottes-Feier
Thomas Hofmann
Sonntag, 03.05.2026
FÜNFTER SONNTAG der OSTERZEIT
10.30 Messfeier
Pfarrer Peter Göttke
Sonntag, 10.05.2026
SECHSTER SONNTAG der OSTERZEIT
10.30 Wort-Gottes-Feier
Thomas Hofmann
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Termine:
Donnerstag, 16.04.2026, 14.30 Uhr,Seniorennachmittag
Mittwoch, 22.04.2026, 09.00 - 10.00 Uhr, Seniorengymnastik im Pfarrsaal
Mittwoch, 22.04.2026, 16.15Uhr, Chorprobe Rainbow-Kids
Donnerstag, 23.04.2026, 12.00Uhr, Schweinheimer Mittagessen im Pfarrsaal
Mittwoch, 29.04.2026, 09.00 - 10.00 Uhr, Seniorengymnastik im Pfarrsaal
Mittwoch, 29.04.2026, 16.15Uhr, Chorprobe Rainbow-Kids
Sonntag, 03.05.2026, 11.30Uhr, trifft sich das Gemeindeteam zur Sitzung im Mehrzweckraum
Mittwoch, 07.05.2026, 09.00 - 10.00 Uhr, Seniorengymnastik im Pfarrsaal
Mittwoch, 07.05.2026, 16.15Uhr, Chorprobe Rainbow-Kids
Donnerstag, 07.05.2026, 12.00Uhr, Schweinheimer Mittagessen im Pfarrsaal
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Kommunion 2026 – „Ihr seid meine Freunde“
Am Weißen Sonntag feierten 29 Kinder in der Pfarrkirche St. Gertrud ihre Erstkommunion. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ erlebten sie einen besonderen und unvergesslichen Tag im Kreis ihrer Familien und der Pfarrgemeinde.
Ein ganzes Jahr lang hatten sich die Kommunionkinder gemeinsam mit ihren engagierten Gruppeneltern auf diesen wichtigen Schritt vorbereitet. In Gruppenstunden, Gottesdiensten und verschiedenen Aktionen wuchsen sie nicht nur im Glauben, sondern auch als Gemeinschaft zusammen.
Der festliche Gottesdienst wurde von Pfarrer Peter Göttke zelebriert, der die Kinder einfühlsam durch die Feier begleitete. Mit großer Freude und spürbarer Aufregung empfingen die Kinder zum ersten Mal die Heilige Kommunion.
Am darauffolgenden Weißen Montag machten sich die Kommunionkinder gemeinsam mit Pfarrer Nitunga auf den Weg zu den „Drei Kreuzen“. Dort feierten sie erneut einen Gottesdienst und nutzten die Gelegenheit, sich über die vielen Eindrücke und Erlebnisse des Vortages auszutauschen.
Es war ein rundum feierlicher und gelungener Gottesdienst, der durch das Mitwirken vieler fleißiger Helferinnen und Helfer möglich wurde. Ihnen allen gilt ein herzliches Dankeschön für ihr großes Engagement.

